Alpines Windenergiepotential Westösterreich

Alpine Windenergienutzung in Westösterreich ist nur an wenigen Standorten unter den gegebenen wirtschaftlichen Verhältnissen möglich. In Salzburg im Bereich des Tauernzug und im Wipptalzug in Tirol. Dennoch bietet die Natur hier ein beachtliches Potential für eine nachhaltige alpine Windernte.
Für die Erfüllung der vorgegebenen Ökostromquote von 4 % bis zum Jahr 2008 bedarf es in Westösterreich (Steiermark, Salzburg, Kärnten, Tirol, Vorarlberg) grosser Anstrengungen zur Errichtung von Ökostromanlagen:
 
  Stromverbrauch
2007
4 % Ökostrom
2008
30% Ökostrom
aus Wind
Salzburg: 3700 GWh 150 GWh 50 GWh
Westösterreich: 25000 GWh 1000 GWh 330 GWh
       
Investitionen Salzburg: 110 Mio EUR 28 Mio EUR
  Westösterreich: 730 Mio EUR 180 Mio EUR

Die mengenmäßig größten Beiträge sind dabei von Ökostrom aus Biomasse und Windenergie zu erwarten, wobei Windenergie im Vergleich zu dezentralen Anlagen zur Biomasseverstromung durch die niedrigeren durchschnittlichen Kosten sehr gute Chancen haben wird. Wir gehen in unseren Marktabschätzungen von ca. 30 % Ökostrom aus Windenergie aus. Dies deckt sich auch mit Planungen zuständiger Stellen in Bundesländern.

Auf Basis von Anlagen der Megawattklasse bedeutet dies für Salzburg zirka 20 Anlagen, für ganz Westösterreich ca. 110 Anlagen.

Das Handlungsfeld für salzachwind als Projektentwickler und Betreiber ist damit sehr gross und wir sind bemüht, qualitätsvolle Windenergiestandorte im alpinen Bereich zu entwickeln.

Wesentliches Anliegen von salzachwind ist es, diese Anlagen auf wenige Windparks zu konzentrieren, um die optische Beeinträchtigung des alpinen Landschaftsbildes zu minimieren.